Ein kleines Wort allein genügt / um mich aus meinem Traum zu reißen / und mich ins helle Licht zu ziehn / wo mich dann böse Fragen geißeln
Verlassen hab ich dann mein Herz / weis nicht ob mich die Liebe trifft / weis eins nur das die Fragen dann / mein Herz zermartern wie ein Gift
Ach Herz komm halt mich – halt mich fest / im Glauben an was Liebe sagt / auf das du mich dann weiter trägst / durch diesen für mich trüben Tag
Sind tausend Menschen um mich rum / das eine Wort das hat genügt / das ich mich so alleine fühl / kein Lächeln in mein Bild sich fügt.
Und Kälte macht sich breit / und Angst – greift tief mir Menschlein ins Gemüt / dort wo mein Ich zuhause ist / dann mir kein warmes Licht mehr glüht
Ist’s mein Verstand der diesen Hass / der diese Einsamkeit erzeugt / ich denke nicht, ja auch der Geist / sich an der Lieb und Wärme freut
Was ist es dann das mich nicht lässt / so seelig schlafen in der Nacht / das schon ein einz‘ges Wort allein / mich aus dem Gleichgewicht gebracht
Wohl das Gefühl das dieses Wort / gelogen war und mich verletzt / das sich die Lüge mal zumal / sich so durch meine Liebe ätzt
Doch Lüge – komm nur – komm zu mir / denn ich will dir ein Freund auch sein / denn ich weiß Lüge du verletzt – nicht mich / du hast ein andres Heim.
So lass ich dich denn Lüge frei / lass dich allein vorüberziehen / und während ich dich raus geleit‘ / ich meinen Frieden mir verdien
Und wink dir nach und mach gewiss / das du in deine Heimat kommst / und sag direkt dem der dich sprach / das du beim ihm allein jetzt wohnst.