Es friert aus klarem Wasser
Ein Zapfen wohl aus Eis
Der sich der Welt will zeigen
Da er so viel schon weis
Er weis des Lebens Läufe
Sie frieren niemals ein
Und wichtig ist im werden
Nur eines – wohl – das sein
Jetzt kann man ihn betrachten
Den Zapfen – wie er hängt
Und wie er seine Schönheit
Der ganzen Welt auch schenkt
Wird man den Zapfen brechen
So weis man ganz genau
Man kann ihn nicht fest halten
Er ist – das man ihn schau
Und hält man dann ganz fest ihn
Zerrinnt er in der Hand
Er geht dann in das über
Aus dem er einst entstand
Je fester man will packen
Das Eis dann in der Hand
Zerrinnt es umso schneller
Tropft Wasser auf das Land
Verbindet sich zum Rinnsal
Und fließt beständig fort
Um sich erneut zu sammeln
An einem andern Ort
So hat man dann am Ende
Nur eine leere Hand
Blickt auf ein großes leeres
wo Liebe sich befand
Denn Liebe ist wie Wasser
Sie wechselt oft die Form
Zerrinnt will man Sie halten
Dann hat man Sie verloren