Ich werde geliebt und kann es nicht sehn – ich trau mich nicht ins Licht.
Ich bleib lieber im Schatten stehen – Vergangenheits-Dickicht.
Ich trau mich nicht zu meinem Glück – belüg mich lieber selbst.
Ich muss ja Leiden das ist klar – ich bin halt doch ein Held.
Ach Helden werden nicht gebraucht – nur mal ein Schmusebär.
Was mach ich nun mit meinem Held – den will ja keiner mehr.
So Held – ich hier du dort wir zwei – üben Transformation,
und schiet, das geht so einfach nicht – wir zeugen einen Sohn.
Vielleicht ist dieser Sohn ja dann was wir so gerne sind,
vielleicht traut er sich dann zu sein, was du dir wünschst, ein Kind.
Du Held schau, was ein großer Fels, wie unser Sohn dort wächst
schau wie er die Klarheit zu sich zieht, mit Leichtigkeit, nicht ächzt.
Und ist er so nicht viel mehr Held als wir es jemals sind,
und wieder wird die Welt erklärt den Helden durch ein Kind.
Okay – du Klarheit – komm zu uns – streif harte Schalen ab,
und zeig das sanfte an uns dann, das haben wir parat.
Und so wird alles endlich frei – die Heldenenergie
sie wird gebraucht – für schönes jetzt – wird eine Symphonie.
Die Energie – die ewig ist – die nutzen wir jetzt so
das wir als Helden-Schmusebär – die Menschen machen froh.