Wie soll ich denn – Euch allen nur – Gerechtigkeit lass walten,
was sagt mir denn – dies Leben blos – die Hände werd ich falten.
Zu guter Letz, – zum guten Schluss – wenn ich die Augen schließ,
bereuen werd ich – jeden Tag – den ich mich selbst verließ.
So mancher Mensch – ist Muße mir – so mancher Mensch ist Hafen
und alle seid ihr – lieb mir, treu – doch last ihr mich nicht schlafen.
Die Energie – die ich gewinn – denk ich an euer Lächeln,
oder ein lieb geteilter Gruß – nach Liebe – tu ich hecheln.
Es ist so viel – es ist so reich – ach darf das alles sein ?
Sag darf ich Liebe – noch und noch – das alles nennen mein ?
Bin ich vermessen – sag bin ich krank – wenn ich mich gleich verlier,
in dieser Liebe – diesem Glanz – in diesem jetzt und hier ?
Herr Jesus spricht – von Liebe und – ich kann ihn gut verstehen,
es ist die Freude – keine Sünd – kann man in mein Herz sehn.
Was sagen Normen – mir als Mensch – wieder Natur gestellt,
Wenn sich zur Norm – nur Langeweil – und Ödnis wohl gesellt.
Lieb ich mein Leben – bin ich Christ – bin Jud – bet Allah an
bin Hindu – Buddhist – Mensch allein – egal, es ist jetzt Leben dran.
Was grämen wir mit Lügen uns – und tun uns daran freun,
und dann an usrem letzten Tag – wird Nichtstun uns nur reun
Sei ehrlich zu Dir – Mensch es spricht – was göttlich jeder nennt,
was in mir ruht – was in mir lebt – komm nimm es einfach an.
Und küsst die Muße – küsst das sein – uns küsst was jeder liebt
drum lebe Mensch – sei froh daran – das es dich einfach gibt.